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Service

Hier möchten wir Ihnen einige Informationen über medizinische Themen zur Verfügung stellen, mit denen Sie schon ein paar Fragen vorab für sich selbst klären können.

 

1. Informationen zur Erkältung

2. Informationen zum Magen-Darm-Infekt

3. Informationen zu Rückenschmerzen

4. Informationen zum Bluthochdruck

5. Informationen zum Diabetes

6. Informationen zur Raucherentwöhnung

 

1. Ich bin erkältet- brauche ich jetzt unbedingt Antibiotika?

Sie haben eine Erkältung, d. h. Ihre Atemwege, der Hals, die Luftröhre und evtl. ein Teil der Bronchien sind entzündet. Sie haben Husten und Schnupfen, das Gefühl, schlecht Luft zu bekommen, und vielleicht tränende Augen?

Vielleicht haben Sie auch Kopfschmerzen und das Gefühl, der Nasen- Rachenraum sei „zu".

Hierbei handelt es sich meist um einen viralen Infekt, das heißt die Schleimhaut der Atemwege ist entzündet. Meistens ist ein Virus daran schuld.

Im Gegensatz zu Bakterien (gegen diese wirken Antibiotika) haben wir gegen die wenigsten Viren wirksame Medikamente.

Also muß der Körper sich gegen die Erreger selber wehren und wir können versuchen, dabei zu helfen.

Das sollten Sie tun:

  1. Gönnen Sie Ihrem Körper etwas Ruhe mit viel Schlaf und vermeiden Sie stressige Situationen.
  2. Trinken Sie viel, damit sich der Schleim lösen kann.
  3. Vermeiden Sie es, jetzt zu rauchen. Versuchen Sie, sich an der frischen Luft aufzuhalten und lüften Sie zu Hause gut.
  4. Ihr Arzt kann Ihnen schleimlösende und entzündungshemmende Medikamente verschreiben.

Falls Sie viel gelblichen Auswurf beim Husten, hohes Fieber und Gliederschmerzen haben und sich extrem krank fühlen, sagen Sie Ihrem Hausarzt bitte Bescheid und kommen gegebenenfalls noch mal vorbei, man sollte dann überlegen, ob Sie ein Antibiotikum brauchen.

 


2. Ich habe einen Magen-Darm-Infekt- was muß ich tun?

Sie haben einen Magen-Darm-Infekt, d. h. Sie haben Durchfall und evtl. müssen Sie auch erbrechen. Sie leiden an Appetitmangel und wenn Sie an Essen denken, wird Ihnen schon schlecht? Der Bauch schmerzt eventuell und ist druckschmerzhaft?

Hierbei handelt es sich meist um einen viralen Infekt, das heißt die Schleimhaut des Verdauungstraktes ist entzündet. Meistens ist ein Virus daran schuld.

Im Gegensatz zu Bakterien (gegen diese wirken Antibiotika) haben wir gegen die wenigsten Viren wirksame Medikamente.

Also muß der Körper sich gegen die Erreger selber wehren und wir können versuchen, dabei zu helfen.

Das sollten Sie tun:

  1. Gönnen Sie Ihrem Körper etwas Ruhe mit viel Schlaf und vermeiden Sie stressige Situationen.
  2. Trinken Sie viel Wasser und Tee, auch Cola ist jetzt hilfreich, denn Sie verlieren bei Durchfall viel Flüssigkeit und Salz.
  3. Gönnen Sie Ihrem Körper eine „Teepause", das heißt, Sie können Tee und Wasser trinken, essen Sie entweder nichts oder nur Zwieback und Salzstangen oder Weißbrot, das ist leicht verdaulich und belastet den Körper nicht. Essen Sie nur kleine Mengen.
  4. Ihr Arzt kann Ihnen Medikamente gegen die Übelkeit oder in extremen Fällen gegen den Durchfall verschreiben (diese gibt es seit dem 1.1.04 leider nicht mehr als Kassenleistung).

Falls Sie starke Kopfschmerzen mit Nackensteife, Blut im Stuhl oder hohes Fieber dabei haben, sagen Sie uns bitte Bescheid!

 


3. Ich habe Rückenschmerzen- was rät mir mein Arzt?

Sie haben Rückenschmerzen bzw einen Hexenschuß mit starken Schmerzen im Lendenwirbelbereich, die zum Teil ins Bein ausstrahlen?

Das ist eine weitverbreitete Volkskrankheit. Mindestens 50% Prozent der Bevölkerung leidet unter Rückenschmerzen.

Meistens ist das eine Folge von Haltungsschäden. Unser Rücken ist täglich einer großen Belastung ausgesetzt.

Um zu vermeiden, dass es häufiger zu Problemen kommt, müssen wir ihn schonen.

Dafür sollten Sie :

  1. Gewicht abnehmen- jedes abgenommene Kilo entlastet den Rücken.
  2. Versuchen Sie, sich rückenschonend zu bewegen. Evtl. hilft eine krankengymnastische Anleitung dafür
  • Heben Sie schwere Lasten immer aus den Knien mit geradem Rücken!
  • Stehen Sie aus dem Liegen mit geradem Rücken auf, also erst auf die Seite rollen um dann mit der Hand zur Seite unterstützend ins Sitzen zu kommen.
  • Entlasten Sie den Rücken mit der Stufenbett-Lagerung, also auf dem Rücken liegend die Beine in die Luft strecken und in den Knien 90 Grad beugen, legen Sie jetzt z.B. ein Kissen unter die Unterschenkel.

Haben Sie aber motorische oder sensible Ausfälle, d.h. haben Sie Taubheitsgefühle oder können Sie irgendetwas nicht mehr bewegen? Dann sagen Sie uns bitte Bescheid!

 


4. Ich habe hohen Blutdruck- was bedeutet das für mich?

Ein gesunder Mensch hat normalerweise in Ruhe einen Blutdruck von ca 120 / 80. Auch ein Blutdruck von 140 / 85 ist noch im Normbereich. Jeder Wert darüber ist zu viel. Bei einem dauerhaft erhöhten Blutdruck ist das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöht, auch unsere Augen und die Nieren leiden sehr unter dem hohen Blutdruck.

Deshalb ist es wichtig, dass man versucht, den Blutdruck gut einzustellen.

Dafür sollten Sie :

  1. Gewicht abnehmen- jedes abgenommene Kilo verbessert den Blutdruck.
  2. Versuchen Sie, auf Nikotin und Alkohol zu verzichten.
  3. Versuchen Sie, sich regelmäßig zu bewegen, am besten an der frischen Luft. Radfahren, Schwimmen oder Laufen sind gute Sportarten, die Ihnen jetzt besonders gut tun.
  4. Messen Sie regelmäßig selbst Ihren Blutdruck zu Hause und führen Sie darüber Buch. Am Besten bringen Sie dieses zum nächsten Arztbesuch mit, dann können wir die Werte besprechen.

Wenn nötig wird Ihr Arzt Ihnen blutdrucksenkende Medikamente verschreiben, um den Blutdruck optimal einzustellen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 


5. Diabetes mellitus Typ II- was heißt das?

Sie haben „Zucker", einen „Alterszucker", also einen „Diabetes mellitus Typ II"?

Das heißt, Ihr Zucker im Blut ist zu hoch.

Der Körper ist normalerweise in der Lage, den Blutzuckerspiegel zwischen 80 und 130 mg/dl zu halten. Jeder Wert darüber ist zu viel. Das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ist bei der Zuckerkrankheit erhöht, auch unsere Augen und die Nieren leiden sehr unter dem hohen Zuckerspiegel.

Deshalb ist es wichtig, dass man versucht, den Zucker gut einzustellen.

Dafür sollten Sie :

  1. Gewicht abnehmen- bei normalem Körpergewicht ist eine Zuckerkrankheit selten und der Zucker besser einzustellen.
  2. Trinken Sie viel- aber keine süßen Getränke. Cola, Fanta, Sprite ist jetzt Gift für Sie, auch Fruchtsäfte bitte nur in Maßen. Vermeiden Sie Zucker in Tee und Kaffee, nehmen Sie notfalls besser Süßstoff .
  3. Vermeiden Sie Süßigkeiten.
  4. Versuchen Sie regelmäßig über den Tag verteilt zu essen, also lieber 5 kleine Mahlzeiten, als eine große Mahlzeit proTag. Zuviel auf einmal kann der Körper nicht gut verwerten und der Blutzuckerspiegel steigt schnell an.
  5.  Eine Handvoll Obst am Tag dürfen Sie zu sich nehmen, Gemüse so viel Sie wollen, versuchen Sie fettarm zu essen.
  6. Versuchen Sie, sich regelmäßig zu bewegen, am besten an der frischen Luft. Radfahren, Schwimmen oder Laufen sind gute Sportarten, die Ihnen jetzt besonders gut tun.

Ihr Arzt kann Ihnen blutzuckersenkende Medikamente oder Insulin verschreiben, die aber oft nach Diät nicht mehr nötig sind.


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 


6. Raucherentwöhnung:

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Sie lieber nicht rauchen würden?? Dann stellen Sie zunächst mit dem Fagerström Nikotintest fest, wie stark Sie nikotinabhängig sind. Wenn Sie Interesse haben, mit dem Rauchen aufzuhören, dann sprechen Sie uns gerne an, damit wir dieses Projekt gemeinsam starten können UNABHÄNGIG vom Ergebnis des Fragebogens.

1) Wann nach dem Aufstehen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?





2) Finden Sie es schwierig, an Orten, wo das Rauchen verboten ist das Rauchen zu unterlassen?



3) Auf welche Zigarette würden Sie nicht verzichten wollen?



4) Wieviele Zigaretten rauchen Sie im Allgemeinen pro Tag?





5) Rauchen Sie am Morgen im Allgemeinen mehr als am Rest des Tages?

6) Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben müssen?